Was ist ein Ideenbuch?

Immer wenn ich kreativ tätig bin kommen mir Ideen für neue Projekte. Dabei habe ich nie genug Zeit immer alles direkt umzusetzen. Oft ist es mir passiert, daß diese Ideen so schnell vergessen sind wie sie mir in den Sinn kamen.

Oft habe ich eine aufploppende Idee einfach auf einen Schmierzettel geschrieben und der war dann irgendwann nicht mehr zu finden. Ich fing dann an zu recherchieren wie andere kreative Menschen damit umgehen und bin auf den Begriff „Ideenbuch“ gestoßen.


Seit ein paar Jahren nutze ich nun ein Notizbuch, um all meine Ideen aufzuschreiben. Das ist für mich ein sehr beruhigendes Gefühl, weil ich weiß, daß all meine Ideen im Ideenbuch stehen. Und ich kann jeder Zeit nachschauen. Ich muß mir nicht mehr alles merken.

Mit der Zeit habe ich daran gearbeitet alles so aufzuschreiben das ich auch nach Monaten noch weiß was genau die Idee war. Es ist mir tatsächlich am Anfang passiert, daß ich nach ein paar Wochen nicht mehr genau wußte was genau ich da geschrieben hatte. 

Was schreibe ich wie auf?
Als erstes notiere ich auf der rechten Seite einer Doppelseite das Datum und den Titel, dann schreibe ich alles so detailliert wie möglich auf und mache Skizzen. Auf der linken Seite notiere ich mögliche Varianten. 
Für jede Ideen nutze ich eine neue Doppelseite. Sollte mir später noch mehr dazu einfallen und es ist kein Platz mehr auf der Doppelseite, dann klebe ich eine zusätzliche Seite mit Washi-tape ein. 

Ich finde es immer sehr spannend ob und wie andere Creative ihre Ideen aufschreiben. Über Kommentare, Ideen, Anregungen und Erfahrungen freue ich mich sehr!




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5 Gedanken zu „Was ist ein Ideenbuch?

  • Mai 19, 2019 um 9:19 am
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    … genau daran krankt es bei mir (hatte ich schon im vorigen post erwähnt) … trotz stichpunkten merkt sich das hirn nicht alles:)
    dein büchlein ist vorbildhaft – mal sehen, ob ich das (wenigstens in ansätzen) auch so hinkriege.
    liebe grüße, johanna

    Antworten
    • Mai 19, 2019 um 11:57 am
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      bei mir hat das Jahre gedauert bis ich eine Methode gefunden habe die zu mir paßt 😁 das wird schon 🙌

      Antworten
  • Oktober 31, 2019 um 10:46 am
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    sehr tolle Idee! Ich trage mich auch schon lange mit dem Gedanken an ein Ideenbuch. Momentan existieren die Ideen nur auf dem PC in EVERNOTE, da ich dort hinein auch Webseiten und Bilder über den Evernote Webclipper im Browser einfügen kann.

    So weit, so toll – aber mein Studio wollte/will ich analog halten 😉 da ich sonst ständig versucht wäre, mal wieder durch Facebook & Co. zu scrollen, anstatt kreativ zu sein. Diese analoge Schiene im Studio schaffe ich prima.

    Aber …
    jetzt suche ich eine Methode, wie ich diese digitalen Ideen-Schnipsel aus Evernote mit analogen Aufzeichnungen von Ideen in einem Ideenbuch zusammen bringen kann.
    Oder:
    nur Gedankensplitter im analogen Notizbuch niederschreiben und komplexere Ideen digital in Evernote?
    Oder:
    die Sachen aus Evernote ausdrucken und in einem Notizbuch einkleben?

    Ich bin also noch gar nicht so schlüssig, wie genau man ein Ideenbuch auch effektiv verwendet in einer analog-digitalen Welt.

    Was machst du mit Ideen, die du „online“ findest?

    Antworten
    • Oktober 31, 2019 um 3:33 pm
      Permalink

      Hallo Ina,
      für mein Ideenbuch nutze ich ein Notizbuch. Für jede neue Idee/Projekt starte ich mit einer Doppelseite.
      Auf der rechten Seite schreibe ich zuerst den Titel un das Datum.
      darunter alles was mir dazu jetzt schon einfällt oder welche Materialien gebraucht werden.
      die linke Seite nutze ich für Anmerkungen oder Varianten.
      Neben ein paar kleinen Skizzen gibt es im Ideenbuch fast nur Text.
      Ich nutze das Ideenbuch hauptsächlich dazu, daß mir keine Ideen „verloren“ gehen. Da ich nicht
      immer direkt Zeit habe sie umzusetzen. Das Aufschreiben macht etwas Luft in meinen Kopf 😉
      Wenn ich online Ideen finde überlege ich wie ich das umsetzen könnte und das schreibe ich dann auf.
      Alle visuellen Ideen/Anregungen sammle ich auf Pinterest.
      viele Grüße
      Lydia

      Antworten
      • November 1, 2019 um 12:25 pm
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        danke, Lydia. Stimmt, auf Pinterest sammle ich auch nicht gerade wenig – und ich habe immer Sorge, was wenn es Pinterest irgendwann mal nicht mehr gibt, dann sind alle Ideen futsch. Drum mache ich das nur ungern und nicht so oft. Dienste kommen und gehen ja ständig über die Jahre 🙁

        Antworten

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